Die Moschee

Das Islamische Gotteshaus

Die Moschee (arab. Masdschid, türk. Mescid bzw. Cami) ist der Ort des sich Niederwerfens. Man trifft sich dort zum rituellen Gebet. Muslime erleben in der Moschee die Vielfalt in der Einheit. In der Gemeinde zu beten ist verdienstvoller als allein zu Hause. Moscheen sind nicht nur Gebetsstätte, sondern vor allem auch soziale Einrichtungen; mal ist der Anlass zur Zusammenkunft ein Gläschen Tee oder auch ein Fußball-Länderspiel. Wie bereits erwähnt, gehören zur Moschee auch verschiedene soziale Einrichtungen. Schon in der erst errichteten Moschee des Islam hat man nicht nur Gebete verrichtet, sondern auch Reisende und Obdachlose untergebracht, Analphabeten geschult und Bedürftige gespeist. Diese Tradition des Propheten war die Hauptmotivation für die Entstehung vieler gesellschaftlicher und seelsorgerischer Institutionen.